Donnerstag, 11. Dezember 2014

....der lebendige Adventskalender

letzte Woche habe ich gebastelt, gebastelt und nochmal gebastelt...gemalt...gepinselt...geklebt...ach das tat mal richtig gut ...einfach so für mich :-) 
und jetzt zeig ich Euch was daraus geworden ist .... 

...heute geht es bei mir um den lebendigen Adventskalender .... denn am Montag durften wir nämlich das 8te Fenster des lebendigen Adventskalender bei uns öffnen....

kurze Erklärung, für alle die das nicht kennen.....bei uns im Dorf wird (wie in vielen anderen auch) der lebendige Adventskalender gemacht....das heist jeden Tag wird bei jemanden anderes ein Fenster "geöffnet" ....es werden Lieder gesungen und eine Geschichte / Gedicht vorgelesen ....und das Fenser wird schön geschmückt ...

Ich finde es ist eine sehr schöne Tradition, bei der wir auch immer wieder gerne dabei sind....es gibt einen die Möglichkeit im allgmeinen dezemberlichen Vorweihnachtstrubel/streß ...den wir uns ja immer wieder alle selber machen  :-( ....einfach mal kurz, für zumindest ne halbe Stunde am Tag, inne zu halten und die weihnachtliche Stimmung im Dorf und mit Freunden zu geniessen....

die Vorbereitungen laufen ......etwas Kerzenlicht im Hof verteilen, das die Leute auch alle zu uns finden ;-) ...und es macht immer Stimmung ....Kerzen müssen sein um diese Jahreszeit
das 8te Fenster ist ganz links im Bild neben der Lampe und noch zu ;-)





und das war unser Ablauf

Glöckchen klingeln

- Begrüßung

- Lied "Macht die Türen auf"   (hab ich mal bei Youtube "geklaut")

  https://www.youtube.com/watch?v=mkqKjyUoqbw 

- das Fenster wurde geöffnet (war aber bei uns noch ganz dunkel, also ohne Beleuchtung)
 
- ich lese die Geschichte vor
 


Vom festlichen Monat Dezember
Alle Monate sind schön und haben ihre Reize. Doch, irgendwie, ist der Dezember für viele Menschen doch ein klitzekleines Bisschen schöner …
 
“Ich bin der Letzte!”Der Dezember betrachtete sich in der spiegelnden Oberfläche des großen Meeres.
“Und irgendwie sehe ich auch danach aus: alt und faltig.”
Er runzelte die Stirn, dann klatschte er in die Hände und weckte seine Monatskollegen aus ihrem Novemberschlaf und rief:
“Wie sagen es die Menschen zuweilen? Die letzten werden die ersten sein. Dezemberzeit ist Partyzeit! Jeder meiner Tage wird ein Fest sein. Ein unvergessliches Fest sogar. Ja! Ich will feiern! Beeilung!”
 Die anderen Monate sahen sich verwundert an. Was war auf einmal los mit dem Dezember, diesem besonnenen und weisen Kollegen?
„Warum der Stress?“, erkundigte sich der Juli und gähnte.
Der Juni nickte. „Es ist die Zeit des Winterschlafs. Die Natur hat sich zur Ruhe begeben, die Tiere schlafen und die Tage sind kurz.“
„Kurz und dunkel“, bestätigte der März. „Erst wenn ich …“
„Du bist nicht gefragt, Angeber!“, brummte der Oktober.
“Eben!”, schnitt der Dezember seinen Freunden das Wort ab. „Dunkel! Es ist dunkel, nebelig und kalt dort unten im Land. Müde sind die Menschen und gestresst. Es ist höchste Zeit, die Lichter anzuzünden.“ -> hier wurden die Lichter im Sternenhimmel angemacht
Er formte die Hände zu einem Trichter und rief laut:
„Hey, Kollege November! Ich komme!“
„Bin schon da!“ Mit gesenktem Haupt kam der November angeschlichen. Er wischte sich ein paar Tränen von den Wangen. „Bei mir sind die Menschen oft traurig und übellaunig. Und das macht mich auch traurig.“
„Das wird sich nun ändern”, tröstete der Dezember ihn. “Ich bringe das Licht ins Dunkel. Ich bin der Monat des Lichts und der festlichen Feste, und, nebenbei bemerkt, der Lieblingsmonat der Kinder.“
“Falsch!”, warf der Februar ein. “Der Lichtmonat, der bin ich.”
„Und der Lieblingsmonat“, protestierte der August, „der …“
„Mein Licht ist anders.“ Der Dezember lächelte. „Es ist ein kleines Licht, ein leises, feierliches. Ein geheimnisvolles.”
“Und dieses warme Licht muss nun zu den Menschen gebracht werden”, ergänzte der November. “Deshalb bin ich auch schon ein paar Tage früher zurückgekehrt. Geh und bring ihnen deine Freude, dein Licht und deine Feste.“
Der Dezember nickte zufrieden. „Du bist ein guter Kollege und ich danke dir für die zusätzlichen Tage. So kann ich mit den Menschen schon zum letzten Novembersonntag den ersten Lichtsonntag – sie nennen es Advent – feiern. Wunderbar! Nun muss ich aber los, die Kerzen anzünden.”
Und das tat er dann auch, der Dezember. Mit kundigen Schritten zog er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, von Haus zu Haus, und überall lag plötzlich eine leise, feine, liebevolle und freudige Stimmung in der Luft.  --> hier habe ich nebenbei (per Fernbedienung versteht sich) *lach* ..die Lichter in den Häusern angemacht
Und wenn man ganz still war, konnte man es auch hören. Ein Singen, das durch die Lüfte sirrte: Dezember ist da, die schöne Zeit im Jahr mit hellem Licht und Kerzenschein, mit süßen Düften und Heimlichkeiten , mit Nikolausfreuden, Lichtfesten, Winteranfang und ersten Schneeflocken, dem Weihnachtsfest und seinen Feiertagen und mit dem letzten Tag im Jahr.
Und die Menschen, die liebten ihn, den Monat Dezember. Und der liebte die Menschen. Und ein kleines bisschen auch sich selbst.
„Ich bin der Beste“, murmelte er und schielte zu seinen Kollegen hinauf.
„Und der Letzte …“, griente der Januar, der sich schon die Hände rieb.
Doch das überhörte der Dezember, und das war auch gut so.
 © Elke Bräunling

gefunden hab ich diese schöne Geschichte auf http://www.elkeskindergeschichten.de/ dort findet man wirklich ganz ganz tolle Geschichte



- Lied: "Dicke rote Kerzen " (ein kleiner Mitschnitt ...was vor unserem Fenster los war)


video

- Lied: "Weihnachtsbäckerei" (noch ein kleiner Mitschnitt ...Mitschnitt ...was vor unserem Fenster los war)  (*lach* ...bei diesem Lied merkt man immer, das die Kinder es lieben...denn es ist das lauteste Lied) ....einfach toll, wenn die Kleinen immer lautstark mitsingen...

video


- Lesung des Wunschzettels (jedes Jahr gibt es immer ein Leitthema beim unserem Lebendigen Adventskalender...dieses Jahr ist es Wunschzettel...jeder schreibt seine Wünsche auf und steckt sie in die Wunschzettelbox ....am 24ten werden die Zettel, dann alle in der Kirche an den Baum gehängt...

- Abschiedslied: Tragt in die Welt nun ein Licht   ...und somit wird quasi symbolisch das Licht (eine Laterne) an den nächsten Fensteröffner weitergegeben ...wieder von Youtube geholt ,-)
   
    https://www.youtube.com/watch?v=5zEQiETBdaQ


....und damit war die halbe Stunde auch schon wieder rum.....und es hat wieder Spaß gemacht...und es war gut besucht (das ist auch immer schön, man will da ja nicht alleine da stehen ;-) ) ...ca. 30 Erwachsenen und zig zig Kinder :-) .....ich sag dann mal bis nächstes Jahr :-)







  

...ich hoffe Euch haben die Einblicke gefallen .....


In diesem Sinne wünsche ich Euch allen noch eine schöne besinnliche Advents- und Weihnachtszeit !!!

Euer Donarl


...und jetzt guck ich, was bei RUMS so los ist ....ich hoffe ich darf das dort zeigen ?!?! ...oder schimpft Muddi gleich mit mir?!?!?....ich hab das ja alles für mich gemacht ;-) ...und ein klitze kleines bißchen die anderen daran teilhaben lassen ;-) ....darum geht es ja in der Weihnachtszit....
 

Kommentare:

  1. Liebes Donarl!

    vielen lieben Dank für die Links zu den You-Tube Liedern. Die werde ich mir doch gleich mal mopsen.
    Nächstes Jahr bin ich auch beim lebendigen Adventskalender in unserem Dorf dabei.

    Und euch wünsche ich nun auch eine besinnliche Adventszeit :-*

    AntwortenLöschen
  2. So schön und festlich dein Adventsfenster! Da hat sich die grosse Mühe gelohnt und Du bekommst sicher noch viele anerkennende Rückmeldungen aus deinem Dorf!
    Und gell, so ein "kreatives Gesamtkunstwerk" geschaffen zu haben, freut einen selbst enorm!
    Weiterhin eine glückliche Advents- und Festtagszeit!
    Liebe Grüsse, Ly.

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Donarl,
    Ich finde diesen Kalender total toll.
    Ich wohne zwar in einer Großstadt, aber in unser Straße würde das auch gut ankommen. Habe ich mir notiert für nächstes Jahr.
    LG - Ruth

    AntwortenLöschen